Eine Regenwasserzisterne ist eine praktische Möglichkeit, Niederschläge zu sammeln und für die Gartenbewässerung, Gewächshäuser oder andere geeignete Anwendungen zu speichern. Viele klassische Zisternen werden unterirdisch eingebaut. Dafür sind häufig eine Baugrube, Erdarbeiten und zusätzliche Installationsmaßnahmen erforderlich. Wer diesen Aufwand vermeiden möchte, kann eine oberirdische Zisterne in Betracht ziehen.
Besonders flexible Wassertanks aus PVC-beschichtetem Gewebe bieten eine interessante Alternative. Diese sogenannten Kissentanks oder Tankkissen werden auf einer geeigneten Fläche aufgestellt und können je nach Modell mehrere Tausend Liter Wasser aufnehmen. Da keine klassische Tankbaugrube notwendig ist, lässt sich die Regenwasserspeicherung häufig mit weniger Eingriffen in die bestehende Gartengestaltung umsetzen.
Damit die Installation sicher und dauerhaft funktioniert, müssen allerdings einige Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehören ein tragfähiger Untergrund, ausreichend Platz, geeignete Anschlüsse und eine durchdachte Ableitung von überschüssigem Wasser.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Vorteile eine Zisterne ohne Erdarbeiten bietet, welche Anforderungen an den Aufstellort gestellt werden und welche Montagetipps Sie vor dem Kauf und bei der Installation beachten sollten.
1. Welche Vorteile bietet eine Zisterne ohne Erdarbeiten?
Eine oberirdische Zisterne kann mehrere Vorteile bieten, insbesondere wenn ein Grundstück bereits fertig gestaltet ist oder größere Bauarbeiten vermieden werden sollen.
Weniger aufwendige Installation
Bei einer oberirdischen Zisterne entfällt die klassische Baugrube, die für einen unterirdischen Tank erforderlich wäre. Dadurch können Aushubarbeiten und ein Teil der damit verbundenen Kosten vermieden werden.
Das ist beispielsweise bei bestehenden Gärten, kleineren Grundstücken oder Flächen mit eingeschränktem Zugang für Baumaschinen interessant. Dennoch muss der Aufstellort sorgfältig vorbereitet werden.
Schutz der bestehenden Gartengestaltung
Wer einen Garten bereits angelegt hat, möchte häufig vermeiden, Beete, Wege oder Rasenflächen für den Einbau einer unterirdischen Zisterne aufzubrechen.
Ein geeigneter oberirdischer Tank kann auf einer dafür vorgesehenen Fläche aufgestellt werden. So bleiben umfangreiche Erdarbeiten möglicherweise aus, sofern keine anderen baulichen Anpassungen notwendig sind.
Flexible Speichermöglichkeiten
Flexible Kissentanks bestehen häufig aus PVC-beschichtetem Gewebe und passen sich beim Befüllen ihrer vorgesehenen Form an. Im entleerten Zustand lassen sich geeignete Modelle zusammenfalten und platzsparender lagern.
Diese Eigenschaft kann hilfreich sein, wenn der Tank nur saisonal benötigt wird oder außerhalb der Nutzungszeit weniger Platz beanspruchen soll. Die genauen Möglichkeiten hängen von der Bauart und den Herstellerangaben ab.
Unterschiedliche Tankgrößen
Oberirdische Zisternen sind in verschiedenen Größen erhältlich. Je nach Produktangebot können beispielsweise Modelle mit 3.000, 5.000, 10.000, 20.000 oder bis zu 50.000 Litern Fassungsvermögen infrage kommen.
Dadurch lässt sich das Speichervolumen an den Wasserbedarf anpassen. Wichtig ist, dass auch die erforderliche Stellfläche und die Tragfähigkeit des Untergrunds zur gewählten Größe passen.
Gute Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten
Ein oberirdischer Tank ist in der Regel direkt zugänglich. Anschlüsse, Leitungen und sichtbare Bereiche des Behälters lassen sich dadurch leichter kontrollieren als bei einer vollständig unterirdischen Installation.
Regelmäßige Kontrollen bleiben dennoch erforderlich. Insbesondere die Verbindungen, die Wasserzufuhr und die Ableitung überschüssigen Wassers sollten überprüft werden.
2. Welche Voraussetzungen müssen vor der Aufstellung erfüllt sein?
Bevor Sie eine Zisterne ohne Erdarbeiten aufstellen, sollten Sie prüfen, ob die örtlichen Bedingungen dafür geeignet sind.
Zunächst benötigen Sie ausreichend Platz für den gefüllten Tank. Die Abmessungen können sich je nach Modell deutlich unterscheiden. Bei flexiblen Tankkissen muss insbesondere berücksichtigt werden, dass sie sich beim Befüllen ausdehnen.
Außerdem sollte der Standort einen geeigneten Anschluss an die Regenwasserzufuhr ermöglichen. Wenn das Wasser von einer Dachfläche gesammelt werden soll, müssen die Entfernung zum Fallrohr und die Führung der Verbindung berücksichtigt werden.
Weitere wichtige Voraussetzungen sind:
- eine ebene und ausreichend tragfähige Stellfläche
- ein Untergrund ohne scharfkantige oder spitze Gegenstände
- genügend Platz für Anschlüsse und Wartung
- eine geeignete Möglichkeit zur Wasserentnahme
- eine sichere Ableitung überschüssigen Wassers
- die Einhaltung der Herstellerangaben zur Aufstellung
Bei größeren Tanks sollten Sie zusätzlich prüfen, ob die vorgesehene Fläche die Belastung durch das gespeicherte Wasser dauerhaft aufnehmen kann.
3. Den richtigen Untergrund auswählen
Der Untergrund ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Installation einer oberirdischen Zisterne. Ein gefüllter Tank kann ein erhebliches Gewicht erreichen. Schon bei mittleren Speichervolumen müssen deshalb die Tragfähigkeit und die Ebenheit der Stellfläche berücksichtigt werden. Mit der passenden Stellfläche und einem geeigneten Untergrund lässt sich eine Zisterne ohne Erdarbeiten aufstellen, um Regenwasser für die spätere Gartenbewässerung zu sammeln.
Ein Kubikmeter Wasser wiegt ungefähr eine Tonne. Bei einem Tank mit 5.000 Litern entspricht das rund fünf Tonnen Wasser. Bei 10.000 Litern sind es etwa zehn Tonnen, jeweils zuzüglich des Eigengewichts des Tanks.
Der Untergrund muss für diese Belastung geeignet sein. Eine Fläche, die für Personen oder leichte Gartengeräte ausreicht, ist nicht automatisch für einen vollständig gefüllten Wassertank geeignet.
Achten Sie besonders auf folgende Eigenschaften:
Ebenheit: Der Tank muss entsprechend den Vorgaben des Herstellers auf einer geeigneten, möglichst ebenen Fläche stehen.
Tragfähigkeit: Der Untergrund muss das Gewicht des gefüllten Behälters sicher aufnehmen können.
Sauberkeit: Steine, Äste, Metallteile und andere scharfkantige Gegenstände können besonders flexible Tankmaterialien beschädigen.
Entwässerung: Die Umgebung sollte so gestaltet sein, dass austretendes oder überlaufendes Wasser keine unerwünschten Schäden verursacht.
Materialverträglichkeit: Bei einem flexiblen Tank muss die Oberfläche für das jeweilige Tankmaterial geeignet sein.
Verlassen Sie sich nicht allein auf eine optische Einschätzung des Untergrunds. Beachten Sie die technischen Anforderungen des Herstellers und lassen Sie die Tragfähigkeit bei Bedarf fachlich beurteilen.
4. Den passenden Standort im Garten bestimmen
Neben dem Untergrund spielt die Position des Tanks eine wichtige Rolle. Ein sinnvoll gewählter Standort erleichtert die Installation, die Wasserzufuhr und die spätere Nutzung.
Wenn Regenwasser vom Dach gesammelt werden soll, ist eine Position in der Nähe eines geeigneten Fallrohrs häufig praktisch. Dadurch können die Verbindungswege kurz gehalten werden.
Auch die Entfernung zu den bewässerten Flächen sollte berücksichtigt werden. Bei langen Förderstrecken können zusätzliche Schläuche oder eine geeignete Pumpe notwendig sein.
Vor der endgültigen Standortwahl empfiehlt es sich, folgende Punkte zu prüfen:
- Passt der Tank im gefüllten Zustand auf die vorgesehene Fläche?
- Ist das Fallrohr oder eine andere Wasserquelle gut erreichbar?
- Kann überschüssiges Wasser sicher abgeleitet werden?
- Bleibt genügend Platz für Reinigung und Wartung?
- Ist der Standort vor möglichen Beschädigungen geschützt?
- Werden örtliche Vorschriften und Grundstücksgrenzen berücksichtigt?
Bei flexiblen Tankkissen sollte außerdem geprüft werden, ob die gesamte Außenfläche während des Befüllens frei bleibt und der Behälter nicht gegen scharfkantige Gegenstände gedrückt wird.
5. Die passende Zisternengröße wählen
Das Fassungsvermögen sollte zum Wasserbedarf und zur Menge des verfügbaren Regenwassers passen. Ein besonders großer Tank ist nicht automatisch die beste Lösung, wenn nur wenig Regenwasser gesammelt werden kann oder der Verbrauch gering ist.
Für kleine Gärten kann ein Tank mit 3.000 oder 5.000 Litern ausreichen. Bei größeren Gartenflächen und Gewächshäusern kann ein Modell mit 10.000 Litern interessant sein. Für umfangreiche Bewässerungsaufgaben oder bestimmte gewerbliche Anwendungen kommen größere Tanks infrage.
Zur Orientierung sollten Sie drei Faktoren berücksichtigen:
Regenwasserertrag: Wie viel Wasser kann von der verfügbaren Dachfläche gesammelt werden?
Wasserverbrauch: Wie viel Wasser wird pro Tag oder Woche für die Bewässerung benötigt?
Speicherzeitraum: Wie lange soll der Tank Wasser bereitstellen, wenn es nicht regnet?
Die Tankgröße sollte anhand dieser Faktoren ausgewählt werden. Zusätzlich müssen die tatsächlichen Abmessungen des jeweiligen Modells mit dem verfügbaren Platz verglichen werden.
6. Die Regenwasserzufuhr und Anschlüsse planen
Damit eine oberirdische Zisterne Regenwasser aufnehmen kann, wird eine geeignete Wasserzufuhr benötigt. Häufig wird das Wasser über ein Dach und ein Fallrohr gesammelt.
Ein passender Regensammler kann das Wasser vom Fallrohr zum Tank leiten. Je nach Dachbeschaffenheit und Nutzung können zusätzliche Filter erforderlich sein, um Blätter und grobe Verunreinigungen zurückzuhalten.
Planen Sie die Anschlüsse möglichst vor dem Aufstellen des Tanks. Prüfen Sie, welche Verbindungen das Modell bereits besitzt und welche Zubehörteile zusätzlich benötigt werden.
Mögliche Komponenten sind:
- Regensammler für das Fallrohr
- geeignete Filter
- Zulauf- und Ablaufschläuche
- kompatible Anschlusssets
- eine geeignete Pumpe für die Wasserentnahme
- ein Überlauf zur kontrollierten Ableitung überschüssigen Wassers
Achten Sie auf die Kompatibilität aller Komponenten. Nicht jeder Anschluss passt automatisch zu jedem Tankmodell.
7. Die Zisterne fachgerecht aufstellen
Die konkrete Montage richtet sich nach der Bauart des Tanks. Die folgenden Hinweise bieten eine allgemeine Orientierung, ersetzen aber nicht die Installationsanleitung des Herstellers.
Zunächst wird die vorgesehene Fläche vorbereitet und auf Eignung geprüft. Danach wird der Tank entsprechend den Montagevorgaben positioniert.
Bei einem flexiblen Tankkissen wird der entleerte Behälter üblicherweise auf der vorgesehenen Stellfläche ausgebreitet. Anschließend werden die vorgesehenen Anschlüsse vorbereitet und die Wasserzufuhr sowie die Entnahme geplant.
Beim Befüllen muss sich der Tank entsprechend seiner Konstruktion ausdehnen können. Vermeiden Sie Belastungen, die nicht für das Modell vorgesehen sind. Überprüfen Sie während der ersten Befüllung die Anschlüsse und beobachten Sie, ob sich der Behälter ordnungsgemäß formt.
Bei starren Tanks gelten die jeweiligen Vorgaben zur Standfestigkeit, Befestigung und Installation. Wenn Unsicherheit über die Tragfähigkeit, die Montage oder die Anschlüsse besteht, sollten Sie qualifizierte Fachleute hinzuziehen.
8. Einen sicheren Überlauf einplanen
Eine Zisterne kann sich bei anhaltendem Regen vollständig füllen. Deshalb ist eine geeignete Überlaufmöglichkeit wichtig.
Der Überlauf sollte überschüssiges Wasser kontrolliert ableiten, ohne Gebäude, Wege, Nachbargrundstücke oder andere Anlagen zu beeinträchtigen. Die konkrete Ausführung hängt vom Tanksystem und den örtlichen Bedingungen ab.
Berücksichtigen Sie dabei:
- die Position des Überlaufanschlusses
- die mögliche Menge des zufließenden Regenwassers
- die sichere Ableitung auf dem Grundstück
- die Zugänglichkeit für Kontrollen
- die örtlichen Vorgaben zur Regenwasserableitung
Eine durchdachte Überlaufplanung hilft dabei, Wasseransammlungen am Tank und unerwünschte Folgen bei starken Niederschlägen zu vermeiden.
9. Zubehör und Wasserentnahme richtig abstimmen
Für die spätere Nutzung des gespeicherten Wassers ist die passende Entnahmetechnik wichtig. Bei einfachen Anwendungen kann eine geeignete Schlauchverbindung ausreichen. Für bestimmte Bewässerungssysteme oder längere Förderstrecken kann eine Pumpe sinnvoll sein.
Bei der Auswahl einer Pumpe sollten Sie die benötigte Fördermenge, den erforderlichen Druck und die Länge der Förderstrecke berücksichtigen. Außerdem muss die Pumpe für die vorgesehene Wasserqualität und den geplanten Einsatz geeignet sein.
Prüfen Sie vor der Anschaffung, welche Komponenten im Lieferumfang enthalten sind. So können Sie die Gesamtkosten besser einschätzen und vermeiden, dass notwendiges Zubehör fehlt.
10. Die Zisterne regelmäßig warten und vor Frost schützen
Auch eine oberirdische Zisterne benötigt regelmäßige Pflege. Kontrollieren Sie das Material, die Anschlüsse und die Wasserzufuhr in angemessenen Abständen.
Bei flexiblen Tanks ist es besonders wichtig, mögliche Beschädigungen des Gewebes frühzeitig zu erkennen. Verwenden Sie für Reinigung und Reparaturen ausschließlich Methoden und Materialien, die für das jeweilige Modell zugelassen sind.
Vor dem Winter sollten Sie prüfen, welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Gefrierendes Wasser kann den Tank, Leitungen und Anschlüsse beschädigen. Ob der Behälter entleert, abgebaut oder anderweitig geschützt werden muss, richtet sich nach den Herstellerangaben und den örtlichen Temperaturbedingungen.
Bei einem faltbaren Modell kann die Lagerung im entleerten Zustand möglich sein. Dafür müssen jedoch die vorgeschriebenen Reinigungs- und Lagerungshinweise eingehalten werden.
11. Kosten einer Zisterne ohne Erdarbeiten vergleichen
Eine oberirdische Zisterne kann den baulichen Aufwand reduzieren, weil keine klassische Tankbaugrube benötigt wird. Die tatsächlichen Gesamtkosten hängen jedoch von mehreren Faktoren ab.
Berücksichtigen Sie beim Vergleich:
- den Anschaffungspreis des Tanks
- die Lieferung und den Transport
- die Vorbereitung der Stellfläche
- notwendige Anschlusssets und Filter
- gegebenenfalls eine Pumpe
- Montage- und Installationsarbeiten
- Pflege und Wartung
Ein niedriger Kaufpreis bedeutet nicht automatisch, dass die gesamte Anlage günstiger ist. Vor allem bei großen Speichervolumen können Anforderungen an den Untergrund oder zusätzliche Installationen die Gesamtkosten beeinflussen.
Vergleichen Sie daher mehrere geeignete Modelle anhand ihrer technischen Eigenschaften, ihres Lieferumfangs und der tatsächlichen Anforderungen an Ihren Standort.
12. Die wichtigsten Montagetipps im Überblick
Wenn Sie eine Zisterne ohne Erdarbeiten aufstellen möchten, helfen die folgenden Grundsätze bei der Planung:
- Wählen Sie einen Tank, der für den vorgesehenen oberirdischen Einsatz geeignet ist.
- Ermitteln Sie den Wasserbedarf, bevor Sie das Fassungsvermögen festlegen.
- Prüfen Sie die Tragfähigkeit und Ebenheit des Untergrunds.
- Entfernen Sie mögliche Beschädigungsquellen von der Stellfläche.
- Planen Sie Wasserzufuhr, Entnahme und Überlauf vor der Montage.
- Verwenden Sie kompatible Anschlüsse und geeignetes Zubehör.
- Beachten Sie die Herstellerangaben zur Aufstellung und Befüllung.
- Berücksichtigen Sie Wartung, Reinigung und Frostschutz bereits bei der Standortwahl.
Diese Maßnahmen helfen dabei, den Aufwand für die Installation zu begrenzen und die Voraussetzungen für einen zuverlässigen Betrieb zu schaffen.
Fazit: Eine oberirdische Zisterne mit guter Vorbereitung aufstellen
Eine Zisterne ohne Erdarbeiten kann eine praktische Alternative zum unterirdischen Regenwassertank sein. Besonders flexible Kissentanks ermöglichen die oberirdische Speicherung von Regenwasser, ohne dass dafür eine klassische Tankbaugrube ausgehoben werden muss.
Zu den wichtigsten Vorteilen zählen der geringere Bedarf an Erdarbeiten, die mögliche Schonung der bestehenden Gartengestaltung und die Verfügbarkeit verschiedener Tankgrößen. Voraussetzung ist allerdings eine sorgfältige Planung von Stellfläche, Tragfähigkeit, Wasserzufuhr und Überlauf.
Wer den Tank entsprechend dem tatsächlichen Bedarf auswählt, die Herstellerangaben beachtet und die Installation sorgfältig vorbereitet, kann Regenwasser sinnvoll speichern und für geeignete Anwendungen im Garten oder Gewächshaus nutzen.

